Dessous in den 50er Jahren
In- den 50iger Jahre trägt die Dame von Welt eine so genannte Größere beziehungsweise Schnürmieder. Ein Büstenhalter mit Stützbalconnets vervollständigt das Dessous. Der legendäre Modemacher Christian Dior entwirft schon Ende der 40iger Jahre ein elastisches Korsett, das bei den Frauen der damaligen Zeit sehr beliebt wird. Das Mieder wird deshalb zum Star der Unterwäsche, weil es bei den Damen für eine fantastisch aussehende Wespentaille sorgt und das Dekolletä vorteilhaft betont. Nicht viel weniger beliebt sind Miederhosen, die reißenden Absatz finden. über dem Mieder vervollständigt ein Unterkleid die Unterwäsche. Das Hemd, das die Damen vorher trugen, wird aussortiert. Ihre Beinkleider ersetzen die Frauen durch eng anliegende Schlüpfer. Eine neue Art von Dessous hat sich herauskristallisiert.
Auch bei den Büstenhaltern lassen sich die Modemacher etwas Neues einfallen und verstärken die Körbchen unterhalb der Schalen durch Metallbügel. Dank neuer Materialen wie dem Stretch sind die Büstenhalter bequemer zu tragen und werden als wichtiger Teil des Dessous bei den Frauen immer beliebter. Auch der Stil der BHs verändert sich: die Schnitte werden einfacher, die Haltebänder weniger. Mitte der 50iger Jahre revolutioniert das Bustier den Dessousmarkt. Wie das Mieder sorgt dieses Kleidungsstück für eine Wespentaille bei ihren Trägerinnen und schnellt bei den Frauen in der Beliebtheitsskala ganz nach oben, da es außerdem bequem zu tragen ist. Ende der 50iger Jahre entdecken die Dessousmacher den Markt der jungen Mädchen und entwickeln für sie spezielle Unterwäschekollektionen.
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