Mankini
Der Begriff des Mankini wird verwendet, um Arten von Herren-Badeanzüge, Herren-Unterwäsche oder ähnliche Kleidungsstücke zu beschreiben. Viele haben keine sichtbaren Bund wie Slips. Mankinis werden weniger häufig für sportliche Zwecke gebrauchten, sie werden dagegen oft in der Freizeit getragen oder um sich zu sonnen. Besonders bei Wettbewerben im Bereich Bodybuilding sind Mankinis sehr beliebt. Früher waren Männer in Mankinis an öffentlichen Stränden oder in Schwimmbädern eher eine Seltenheit, doch seit dem Film “Borat”, in dem der Hauptdarsteller auch freizügig einen Mankini trug, wird diese Mode auch an öffentlichen Orten vielfach gesehen.
Mankini ist eine Art von Sling Bikini, der eben nur von Männern getragen wird. Erstmals trug ihn Sacha Baron Cohen bei den Filmfestspielen von Cannes im Mai 2006. Auch der Hollywood Star Jim Carrey trug am Strand einen Mankini und der britische Designer Alexander McQueen stattete seine männliche Modelle auf der Mailänder Fashion Week im Jahr 2008 mit Mankinis aus. Bei Rugby Turnieren in Neuseeland sind sie leider offiziell nicht erlaubt, jedoch finden sich immer häufiger Mankinis als aufregende Abwechslung in vielen Unterwäscheschubladen wieder. Mit einem Mankini lässt sich auf jeden Fall die Stimmung in jedem Schlafzimmer etwas auflockern, sofern der Träger sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Denn so ein Kleidungsstück eignet sich nicht unbedingt für das tägliche Tragen, sondern eher um ein witziges Statement abzugeben. Man sollte sich also überlegen, ob man es an einem öffentlichen Strand trägt, an dem kein FKK erlaubt ist. Für die Liebste daheim ist der Mankini jedoch auf jeden Fall eine gelungene überraschung.









